Herzlich Willkommen beim Gewerbe Hitzkirchertal
Auf der Basis einer freiwilligen Mitgliederschaft sind in unserem Verein
ortsansässige Gewerbler zusammengeschlossen
in den Bereichen: Dienstleistungen, Handwerk, Handel und freien Berufen.
"Lueg zerscht do"
Unsere innovativen Gewerbebetriebe bieten Ihnen Dienstleistungen an auf hohem Niveau und technischem Know-how der Spitzenklasse.
Ebenso finden Sie echte, kreative Handwerkskunst bei uns.
Unsere Fachleute erbringen erstklassigen Service.
Unsere Detaillisten kennen keine Grossstadt-Allüren, sondern sind für Sie da mit individueller Beratung im persönlichem und freundlichem Gespräch.
Die Gewerbetreibenden können Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn eine fachkundige Ausbildung in nächster Nähe anbieten.
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Aktivitäten und Veranstaltungen unserer Mitglieder
Gwärbler Obig bei Gärtnerei Erne + Blumen Röthlin
Ein blumiger, gut besuchter erster «Gwärbler-Obig»
Am Freitag, 16. September 2011, lud der Gewerbeverein Hitzkirchertal seine Mitglieder inklusive Partner zum ersten «Gwärbler-Obig» ein. Dahinter steckt die Idee des gegenseitigen Kennenlernens: Mitglieder des Gewerbevereins Hitzkirchertal erhalten die Möglichkeit, sich und den eigenen Betrieb den anderen Mitgliedern vorzustellen. Den Auftakt dazu machten die beiden Betriebe Gärtnerei Erne sowie der Blumenladen Blumen Röthlin.
Pascal Erne zeigte mit Leidenschaft, was er gemeinsam mit seinem Bruder in zweiter Generation von den Eltern übernommen hatte und führte kompetent und kurzweilig durch die Erne Pflanzkulturen AG in Richensee. Es folgte der Besuch im Blumenladen Röthlin, Hitzkirch, wo Geschäftsführerin Priska Röthlin aus ihrem spannenden Berufsalltag erzählte. Gleichzeitig kreierte die Lehrtochter Manuela Graf daneben einen herbstlichen Blumenstrauss. Sie nutzte die Gelegenheit als Vorbereitung für den kommenden Wettbewerb der Lernenden vom 25. Oktober in Sempach.
Zum Abschluss servierte der Vorstand im Blumenladen ein feines Apéro – offeriert vom Gewerbeverein Hitzkirchertal. Man darf gespannt sein, wohin der nächste «Gwärbler-Obig» führen wird!
Interessierte Mitglieder melden sich bitte beim Präsidenten, Seppi Müller.
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Gewerbeverein Hitzkirchertal besucht CKW
Nur 0.6% Eigen-Stromversorgung im Kanton Luzern
Am 20. Mai 2011 besuchte eine Gruppe von interessierten Gewerbetreibenden aus dem Hitzkirchertal die Centralschweizerische Kraftwerke AG in Rathausen. Bei der Einführung zeigte René Lischer (CKW-Ansprechpartner KMU Region Ost) die Entwicklungstendenz des zukünftigen Strommarktes. Nicht nur in technischer, auch in preislicher Hinsicht werde sich einiges verändern. Es sei aber ein Blick in die Glaskugel, denn unzählige Faktoren spielten eine Rolle.
Thomas Knüsel (Fachspezialist Stromwelt CKW) führte anschliessend durch die modernen Showräume und die Turbine des Kraftwerks Rathausen. Die Anwesenden bekamen einen guten Einblick, angefangen vom Wehr zur Wasserstandsregulierung, über den Kanal zur Turbine bis hin zum automatischen Reinigungssystem, welches angeschwemmtes Material aus dem zugeführten Wasser der Reuss entfernt. Der Abstieg in das Innere des Turbinengehäuses war beeindruckend, die Lautstärke enorm und die Kraft des Wassers förmlich spürbar. Die Energieproduktion läuft hier Tag und Nacht, nachhaltig, ohne Unterbruch. Um so mehr erstaunte die Aussage von Herrn Knüsel, dass im Kanton Luzern gemäss CKW nur 0.6% des erforderlichen Strombedarfs produziert wird. Mehr als 99% kommen von ausserhalb. Der grössere Teil der zugeführten Energie stamme aus Atomkraftwerken.
Die Feststellungen
der beiden Fachpersonen der CKW waren klar und deutlich: Die Energieproduzenten seien gefordert. Die Versorgung müsse zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden können und das sei schon heute teilweise nur mit gezieltem Zukauf von Strom aus dem europäischen Netz möglich. Daher vertrete auch die CKW die Meinung, dass gespart und optimiert werden müsse. Auch brauche es neue und nachhaltige Quellen. Das gehe aber nur, wenn sich die Politik entschieden dafür einsetze, dass gezielt gefördert und geforscht würde.
Nach einem erfrischenden Apéro erhielten die Gewerbeleute aus dem Hitzkirchertal die Gelegenheit, mittels CKW-Energierechner herauszufinden, zu welchem Energietyp jeder einzelne gehört. Es resultierte ein persönlicher Vergleich zum schweizerischen Durchschnittsverbrauch. Laut Herrn Knüsel stünden diese Werte recht nahe an der Wahrheit. Die unterschiedlichen Resultate führten daher zu angeregten Diskussionen rund um die Problematik unseres meist doch recht grossen Energiebedarfs.
Zum Schluss erklärte Herr Knüsel mit Hilfe von zwei dreidimensionalen Reliefs verschiedene Fakten rund um die Energieversorgung in der Zentralschweiz. Die Führung war insgesamt sehr abwechslungsreich und interessant und dank den anschaulichen Beispielen gut nachvollziehbar.
Text und Fotos: Benedikt Troxler
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